Umtec Technologie AG

Hintergrund

In der Schweiz gibt es rund 2000 aktiv genutzte und ca. 4000 stillgelegte Kugelfänge. Ein Kugelfang enthält typischerweise mehrere Tonnen Blei und einige Hundert Kilogramm sehr giftiges Antimon. Diese Schadstoffe werden von der Natur nicht abgebaut sondern im Laufe der Zeit durch Wasser und Wind immer stärker im Untergrund und in der Umgebung verteilt.

Sowohl bei aktiv genutzten als auch bei stillgelegten Schiessanlagen handelt es sich in den allermeisten Fällen um sanierungsbedürftige Altlasten gemäss der Altlasten-Verordnung. Das Ziel und die Frist einer Sanierung werden deshalb vom zuständigen Kanton aufgrund des betroffenen Schutzgutes (Grundwasser, Oberflächengewässer oder Boden) und der Zoneneinteilung des Areals (z.B. Landwirtschaftszone) verfügt.

Der Bund beteiligt sich aus dem VASA-Fonds mit CHF 8‘000.-- pro Scheibe (300m-Anlagen) bzw. 40% der anrechenbaren Kosten (restliche Anlagen) an der Sanierung. Voraussetzung dafür ist, dass ab Ende 2012 (Anlagen in Grundwasserschutzzonen) bzw. ab Ende 2020 (restliche Anlagen) keine Geschosse mehr in den Boden gelangen. Dazu müssen bestehende Anlagen entweder stillgelegt oder auf Künstliche Kugelfänge (KKF) umgerüstet werden. Normalerweise ist es sinnvoll, beim Einbau von KKF gleichzeitig auch den Kugelfang zu sanieren, da eine spätere Sanierung durch die KKF erschwert und verteuert wird.

Mittelfristig werden praktisch alle Kugelfänge saniert werden müssen. Dabei muss bei 300m-Anlagen erfahrungsgemäss mit Kosten von mindestens CHF 20‘000.-- pro Scheibe gerechnet werden. Für Gemeinden lohnt es sich deshalb, sich rechtzeitig Gedanken über die Sanierung ihrer Schiessanlagen zu machen.

Aufgrund unserer sehr grossen Erfahrung und unserer Unabhängigkeit können wir dabei Sie dabei optimal unterstützen.

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